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Die "Pälzisch Weltgeschicht" - literarischer Hintergrund für die Pfälzer Weltkugel

Paul Münch, einer der Urväter Pfälzer Mundartdichtung, hat im Jahre 1909 seine inzwischen legendäre "Pälzisch Weltgeschicht" veröffentlicht. Das Büchlein hatte einen riesigen Erfolg, nicht nur in der Pfalz, sondern auch bei vielen in der ganzen Welt verstreuten Pfälzern, sogar auch bei Nicht-Pfälzern. Erst in einer späteren Auflage fügte er dem Inhalt "Mer Pälzer un die Weltachs" hinzu.
Sie sehen Buchtitel im Laufe der Jahrzehnte bis heute. Nachdem das Buch jahrelang vergriffen war, ist es erst 2004 von der Edition Tintenfaß wieder aufgelegt worden.


Paul Münch war selbst davon überzeugt, dass seine Pälzisch Weltgeschicht für die Leser "pläsierlich" ist, wie dies aus seiner persönlichen "Widming" für einen Freund in einem Exemplar ersichtlich ist. Auf einer meiner Informationsreisen durch Deutschland zu Globuszeichnern und - Firmen fiel mir dieses Buch in einem Nürnberger Antiquariat in die Hände.



Die Pfälzer Weltkugel

Anfang der 90er Jahre - Paul Münch - Fan seit meiner Schulzeit - fragte ich mich: Wir haben die "Pälzisch Weltgeschicht", wir haben die "Weltachs" - wieso gibt's eigentlich keinen Globus, auf dem nur die Pfalz drauf ist?! Eine zwingende Schlussfolgerung.


Jürgen und Wiesje Reinfrank mit Pfälzer Weltkugel vor der Weltachs im Pfälzerwald


Kurzerhand erfand und gestaltete ich einen solchen Globus als "Pfälzer Weltkugel", quasi als Fortsetzung der Pälzisch Weltgeschicht mit anderen Mitteln. Und folgte damit auch dem von Paul Münch nicht ganz ernst gemeinten abschließenden - Vers in der "Weltachs": "Un was nit in de Palz basseert, is Newesach un hat kee Wert!".

Auf der Pfälzer Weltkugel - Durchmesser 15 cm - drehen sich, zeichnerisch weitgehend von Gerdi Depner mit "Vignetten" dargestellt, bekannte Pfälzer Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten um die Weltachs. Auf dem hölzernen Standfuß finden sich erläuternde Informationen, ein Foto des "Weltachs-Felsens" im Pfälzerwald zum Gedenken an Paul Münch samt einer kleinen Karte zum Auffinden dieses lohnenden Wanderziels. Zwei weitere Flächen stehen für eine Widmung und ergänzende Einträge zur Verfügung.

Längst ist die Pfälzer Weltkugel als "Tischversion" und attraktiver Blickfang neben den bereits genannten Brief-Doppelkarten ein vermarktetes Produkt und wird gekauft für zuhause, die Wein(probier)stube, Tourist-Info oder als Geschenk (privat, Amts-/Firmenjubiläum) und Souvenir.

Von Anfang an aber war die Pfälzer Weltkugel auch ein Geschenk von mir für verdienstvolle Pfälzer und Pfälzerinnen und solche, deren Einsatz dem "Wohl der Pfalz" dient. Mit Ehrenexemplaren - meist in Ergänzung zum eigentlichen Hauptpreis - wurden Sieger von Mundartdichterwettstreiten, Medienpreisträger, Preisträger der Mundarttage Bockenheim (Preis der Emichsburg) sowie Botschafter für Wein und Weinbau ausgezeichnet. So erhält seit 10 Jahren die jeweilige neu gewählte Pfälzische Weinkönigin ihr Herrschaftsgebiet Pfalz als Pfälzer Weltkugel mit auf den Amtsweg.
Vereinzelt wurde auch Politikern und anderen Amtsträgern ein Ehrenexemplar zugesprochen. Persönlichkeiten wie der Ordensmeister der Weinbruderschaft der Pfalz und der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche der Pfalz gehören zu diesem Kreis wie jüngst zwei rührige und verdienstvolle Pfälzer in München - der Vorsitzende des Landesverbands der Pfälzer in Bayern und der "Chef" der Großkomturei München der Weinbruderschaft der Pfalz.

Im Bereich "Ehrenexemplare" sehen Sie die Übergabeszenen, die regelmäßig von der regionalen Presse in Berichten aufgegriffen wurden. Auf Anfrage übersende ich Ihnen gerne Kopien dieser Artikel.

Überregional wurde das Thema bereits 1993 in "Sonntag aktuell" aufgegriffen sowie im "Mannheimer Morgen". Das Fernsehen hat in der SWR (SWF) - Landesschau Rheinland-Pfalz einen 4-minütigen Streifen gezeigt, "K 3" in "Pfalz aktuell" eine längeres Interview mit mir. Während einer von SWR 3 Landesschau aus Neustadt vom Deutschen Weinlesefest live übertragenen Sendung interviewte mich der bekannte Moderator Patrick Sommer einige Minuten lang.
Mit einem Riesenexemplar der Pfälzer Weltkugel waren wir in unterschiedlicher Besetzung unterwegs bei Festumzügen in Friedelsheim, am Weinstraßentag, beim Deutschen Weinlesefest in Neustadt, in Bockenheim und beim Festumzug zum 1225 jährigen Jubiläum der Stadt Bad Dürkheim.


Arno Reinfrank / Klaus Fresenius - und die Pfälzer Weltkugel

Mein Namensvetter Arno Reinfrank, Arno Reinfrankvor wenigen Jahren leider allzu zu früh verstorben, lebte als Ludwigshafener aus dem Stadtteil Friesenheim jahrzehntelang in London, war aber zeitlebens ein begeisterter Pfälzer geblieben. Sein poetisches und schriftstellerisches Werk verzeichnet neben ernsthafter und kritischer Lyrik, Beispiel "Poesie der Fakten", auch mundartliche Beiträge mit Ludwigshafener Lokalkolorit und Bücher über die Pfalz wie "Das ferne Blau der Pfalz". Ein immenses Werk, herausgebracht vom Speyerer Marsilius Verlag, war seine Beteiligung zusammen mit dem Speyerer Multi-Künstler Klaus Fresenius am Projekt "Fin de Siecle - die letzten 1000 Tage. Ein Tagebuchprojekt." Die letzten 1000 Tage vor der Jahrtausendwende 1999/2000 wurden in täglich formulierten schriftlichen Beiträgen poetischer und schriftstellerischer Art einerseits von Arno Reinfrank, in malerisch - künstlerischer Art auf der anderen Seite von Klaus Fresenius "protokolliert". Das Ergebnis zum 10. August 1999, meinem 60.Geburtstag, war ein für mich außergewöhnliches und überraschendes. Wenige Tage danach traf aus London ein Schreiben Arnos ein, in dem er mir mitteilte, das beigefügte Gedicht sei das einzige, was in Pfälzer Mundart Eingang in die "1000 Tage" finden werde. Es war am 10. August 1999 geschrieben worden ohne dass Arno eine Ahnung von meinem runden Jubiläum hatte, Klaus Fresenius genau so! Eine perfekte Überraschung, die Ihnen nicht vorenthalten werden soll, da Arno als Thema meine "Pfälzer Weltkugel" aufgegriffen hatte. Das schwungvolle Bild von Klaus Fresenius in Blau passt prächtig dazu.